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Das Vorzelt für den Campingurlaub

Reisevorzelte werden gebraucht, wenn man seinen Urlaub nicht an einem Standort verbringen möchte, also keinen längeren Aufenthalt plant. Das bedeutet, dass das Vorzelt schnell und einfach auf- und abbaubar sein muss und trotzdem stabil genug, um vor starker Sonne und Regen zu schützen. Das hauptsächlich als Sonnenschutz dienende Vorzelt besitzt ein gegen UV-Strahlung resistentes Dach. Man kann es auch in variabler Ausführung erhalten, d. h., das Dach lässt sich wie bei einem Rollo zusammenrollen und je nach gewünschter Tiefe fixieren. Es gibt sehr viele Arten der Befestigungen für ein solches Vorzelt, man kann es praktisch überall anbringen. Vorne am Eingang des Zeltes oder Wohnwagens als Schmutzbremse für den Wohnbereich, als Überdachung für eine nach draußen gelagerte Kochstelle oder auch als Carport für sein Auto.

Das feststehende Vorzelt

Das Dauerstandzelt ist ein Vorzelt für den Camper mit festem Standort. Es kann das ganze Jahr über aufgebaut bleiben. Hier muss man auf besonders gute Qualität und Verarbeitung achten, denn dieses Vorzelt dient nicht nur als Unterstand, sondern ist als eine Erweiterung des Wohnbereichs gedacht. Es hat ein stabiles Schutzdach, das PVC-beschichtet ist und somit wasserdicht. Das Gestänge für ein solches Vorzelt sollte sehr robust und lange haltbar sein, man wählt dafür vielleicht eher das wesentlich teurere Carbon als die Stangen aus Aluminium. Dieses Vorzelt besitzt Seitenwände mit Fenstern und Türen, es ist Platz für eine gemütliche Sitzecke und eine Kochgelegenheit. Der zusätzliche Wohnbereich kann mit einer Heizung ausgestattet und beleuchtet werden. Auch der Anbau von einem weiteren Vorzelt ist möglich, vielleicht als Unterstellplatz von Fahrrädern oder Kinderspielzeug. Es ist wichtig, auf die Verarbeitung besonders der Nähte zu achten, Nylonfaden quillt nicht wie Baumwolle bei Nässe auf, es wird also durchregnen, wenn nicht eine besondere Dichtungsschicht aufgetragen wurde.

Das Vorzelt für Wintercamping

Für ein Wintercamping muss das Dach von einem Vorzelt besonders ausgestattet sein. Es muss schräg oder rund sein, damit Schnee abrutschen kann. Am Dach kann ein kleines Vordach angebracht werden, um das Abfließen des Schmelzwassers auf die Wände zu verhindern. Das Dach ist für höchste Beanspruchung beidseitig PVC-beschichtet, es ist glatt und der Schnee kann gut abrutschen. Bei einem Vorzelt für den Winter kann eine Dachheizung angebracht werden, es kommt gar nicht erst zu Schneemassen auf dem Vorzelt, der Schnee schmilzt sofort. Im Gegensatz zu Sommerzelten dient das Vorzelt für den Winter eher als Kältefänger und als Schmutzschleuse für den Wohnbereich. Um auch im Winter durch das Vorzelt einen zusätzlichen Raum zu gewinnen, kann man sich ein Hartzelt anschaffen. Es besteht aus isolierten Elementen, die ineinander gesteckt werden. Sie sind sehr beständig gegen Witterung und halten die Wärme gut.

Bildmaterial: Copyright by ingo anstötz / pixelio.de

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