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Das Zelt auf Reisen

Das Zelt als passender Reisebegleiter. Nach dem Windschirm ist das Zelt der vermutlich älteste vom Menschen gebaute Schutz vor Unwetter. Die ersten Zelte wurden etwa 9600 v. Chr. aufgestellt. Sie waren leicht transportierbar konnten aber auch massiv und schwer sein. Als Abdeckung dienten Tierhäute. Beim Abbau des Zeltes nahmen die Menschen dann meist nur die Zelthaut zur Wiederverwendung mit. Das heutige Zelt ist leichter und praktischer und wird modernen Anforderungen gerecht. Die Zelthaut besteht aus imprägnierten Stoffbahnen und Kunststofffolien. Stangen aus Holz, Metall oder Kunststoff dienen als Gestell und geben dem Zelt seine Form.

Das passende Zelt für jeden Anspruch

Es gibt zahlreiche Zeltarten, die je nach Wunsch und Anforderung Vorteile bieten. Das Zelt sollte immer nach den Anforderungen der Reise ausgesucht werden. Vor allem Reiseart, Klima und Nutzen des Zeltes sollten beachtet werden. Vom kleinen Iglu-Zelt für das gemütliche Camping, über ein Vorzelt, das beim Wohnen in einem Wohnwagen als Regen- oder Sonnenschutz dient, bis hin zum stabilen und robusten Trekkingzelt – das Zelt bietet für viele Möglichkeiten und Urlaubswünsche die passende Unterkunft. Für anspruchsvolle und schwierige Bedingungen eignet sich ein Trekkingzelt, das sich durch ein leichtes aber dennoch stabiles Gestell auszeichnet. Durch sein leichtes Gewicht und sein kompaktes Packmaß ist es für Reisen mit dem Rad oder dem Motorrad oder für Rucksackausflüge geeignet bei dem das Zelt getragen werden muss. Für den Aufenthalt auf einem Campingplatz ist ein komfortables Reise- oder Steilwandzelt vom Vorteil, weil das Zelt hier nicht nur zum Schlafen genutzt wird, sondern auch als Aufenthaltsmöglichkeit bei Regen dient oder um Gepäck aufzubewahren. Beide Zelte bieten einen größeren Wohnbereich an und sogar separate Schlafkabinen. Begibt man sich auf eine lange Tour mit dem Auto, kann ein Autozelt sehr praktisch sein. Das Zelt wird als kompaktes Paket auf dem Autodach transportiert und zum Schlafen auf oder neben dem Auto aufgestellt. Ist man mit einem Wohnmobil unterwegs, braucht man das Zelt nicht als Schlafmöglichkeit. Ein Vorzelt findet trotzdem Verwendung, um dem Wohnwagen mehr Gemütlichkeit und einen größeren Aufenthaltsraum zu verschaffen, und dient zusätzlich als Wetterschutz.

Das Zelt als Allrounder

Zusätzliche Gepäckablagen, die am Zeltdach oder in den Ecken aufgehängt werden erleichtern die Ordnung im Zelt. Vor allem bei längeren Aufenthalten kann ein Hänge-Organizer mit Ablageflächen das Zelt vor zu viel Unordnung schützen. Wird in kälteren Regionen gezeltet, bietet das Zelt nicht mehr genug Schutz vor niedrigen Temperaturen. Hier bietet sich die Möglichkeit, das Zelt durch einen laminierten Unterboden zu isolieren. Das Zelt wird so vor Kälte und Nässe geschützt. Auch mit sogenannten Zeltteppichen kann das Zelt komfortabler gestaltet werden. Er macht das Zelt wohnlicher und nimmt hereingetragene Nässe auf.

Bildmaterial: Copyright by Dietmar Meinert / pixelio.de

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