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Zelt ist nicht gleich Zelt

Ein Zelt ist heute schnell gekauft, denn im Handel findet man viele sehr günstige Modelle. Doch ob es sich bei diesem Zelt, nur um ein Spielzeug für einen Sommer handelt, stellt sich zumeist erst im Praxistest heraus. Nein, der Preis ist beim Kauf eines Zeltes ein schlechter Ratgeber. Ein Zelt sollte erheblich mehr zu bieten haben, als nur einen günstigen Preis, so sollte es zum Beispiel für die jeweilige Nutzungsart geeignet sein und über eine hohe Wasserdichtigkeit und Reißfestigkeit verfügen. Das Zelt im Fachhandel zu kaufen ist für den Anfänger wirklich sehr zu empfehlen, denn die Auswahl ist extrem groß. Zelte unterscheidet man übrigens nicht ausschließlich anhand ihrer Größe, sie werden auch nach ihrem Einsatzzeck, dem Gewicht sowie der Art und Weise des Aufbaus unterschieden. So findet man im Handel zum Beispiel extrem leichte Zelte für die Trekking-Tour, die andere Form sind schwere Zelte für den Campingurlaub am Strand, diese können da man in der Regel mit dem Pkw anreißt getrost etwas größer ausfallen. Mehr Platz im Zelt hat natürlich ebenfalls Vorteile. Ein Zelt für den Campingurlaub sollte ebenfalls über ein Vorzelt verfügen.

Das Zelt sollte reißfest sein

Ein Zelt muss Einiges aushalten, daher sollte sowohl das Außenzelt als auch das Innenzelt besonders reißfest sein. Extrem wichtig ist diese Eigenschaft für den Boden des Zeltes. Dieser sollte darüber hinaus über eine hohe Festigkeit vor Abrieb verfügen. Idealerweise liegt unter einem Zelt noch eine geeignete Unterlage, die den Zeltboden schützt. Dieser muss natürlich zusätzlich auch absolut wasserdicht sein, wer liegt schon gern auf dem feuchten Boden. Eine hohe Wasserdichtigkeit wird auch vom Außenzelt erwartet. Die übliche Maßangabe für Wasserdichtigkeit lautet Wassersäule. Ein einfaches Zelt hat üblicherweise eine Wasserdichtigkeit von 1500 mm Wassersäule, idealerweise sollte dieser Wert allerdings höher liegen, denn im Lauf der Jahre lässt er stark nach. Eine regelmäßige Imprägnierung des Außenzeltes schafft in einem solchen Fall Abhilfe. Außenzelte bestehen heute in der Regel aus Polyester, welches mit Polyurethan beschichtet wurde oder aus Polyamid Nylon. Beide Materialien bieten zudem einen hohen UV-Schutz und sind extrem reißfest.

Ein leichtes Zelt für die Trekkingtour dank Alu-Gestänge

Insbesondere ein Zelt für die Trekkingtour sollte möglichst leicht sein, umso wichtiger ist natürlich ein extrem leichtes Gestänge. Das Material der Wahl ist hier Aluminium in den unterschiedlichsten Ausführungen und Qualitäten. Teure Zelte ermöglichen den Austausch der einzelnen Zeltstangen, wenn einmal eine defekt sein sollte. Reparatursets für den Notfall sind in der Regel für alle Zeltmodelle im Handel erhältlich, es wäre auch wirklich nicht angenehm, wenn man den Urlaub abbrechen müsste, nur weil eine Zeltstange defekt ist.

Bildmaterial: Copyright by magicpen / pixelio.de

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